Kleiner G – große Gefühle!

Warum ein kleiner Bruder der G-Klasse auf CLA-Basis erstaunlich logisch wäre

Kleiner G – große Gefühle!: Warum ein kleiner Bruder der G-Klasse auf CLA-Basis erstaunlich logisch wäre
Erstellt am 25. Februar 2026

Die Idee eines Mini-G – oft auch als Baby-G oder g-Klasse bezeichnet – taucht seit Jahren immer wieder in der Mercedes-Community auf. Lange galt sie als nostalgische Spielerei oder als reine Designfantasie. Doch mit der neuen Generation kompakter Mercedes-Architekturen und der Elektrifizierungsstrategie von Mercedes-Benz bekommt dieses Gedankenspiel plötzlich eine erstaunliche technische und wirtschaftliche Plausibilität. Aber worauf baut er auf und was steckt drin?

 

Das ein kleiner "G" kommt ist klar! Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Fotos der  Erlkönig-Jäger seine Existenz unzweifelhaft belegen. Anders also als bei Barack Obama und den Aliens. Wir wissen, dass er da ist. Aber wie wird er sein?

Basis unserer Überlegungen: Erlkönig vom kleinen G.

Wir spekulieren mal laut! Auf Basis der Fotos unseres Erlkönigjägers haben wir mit KI-Unterstützung einen Baby-G oder wie es diese immer häufiger zu sehen ist eine g-Klasse skizziert. Allerdings haben wir dem Auto Blinker AUF die Kotflügel gesetzt, obwohl die Erlkönige wie auf den Fotos zu sehen ist, auf diese verzichten. Mercedes mag uns verzeihen, aber die Blinker AUF den Kotflügeln empfinden wir gestalterisch als unverzichtbare Essentials und vielleicht wird das fertige Auto dann diese Blinker auch haben und die Schwaben haben ihre wahren Absichten nur clever verschleiert.

Vielleicht sind die Kotflügel aber auch zu schmal und bieten nicht genug Auflagefläche? Auf jeden Fall erspart man so dem Neuankömmling eine ebenso unnötige wie emotionale Diskussion. Hätte er diese Blinker kann man sofort von G-Klasse DNA sprechen, selbst dann, wenn ein Einstiegsmodell nur Heckantrieb hätte.

Basierend also auf unseren redaktionellen Überlegungen und dem, was wir bereits über die MMA-Plattform (CLA) wissen, lässt sich skizzieren, wie ein solcher Mini-G aussehen könnte – und warum er für Mercedes strategisch hochinteressant wäre.

 Die Plattform: Warum der CLA der Schlüssel ist


Wir selbst hatten in einem früheren Beitrag einen Leiterrahmen erwähnt. Der damalige Entwicklungsvorstand Markus Schäfer hatte gegenüber einem britischen Magazin davon gesprochen. Obwohl wir unsere Zweifel hatten, haben wir es doch gemeldet – wer sind wir einem Entwicklungsvorstand zu misstrauen? Aber mal logisch gedacht, eine komplett neue Architektur ausschließlich für ein einzelnes Modell zu entwickeln, wäre wirtschaftlich unsinnig. Stattdessen liegt es nahe, auf bestehende, erfolgreiche Derivate zurückzugreifen. Hier kommen zunächst die bereits angekündigten Mercedes-Benz GLA und Mercedes-Benz GLB ins Spiel, die beide auf verwandter Technik aufgebaut sein werden. Doch der entscheidende Gedanke geht weiter:
Warum nicht einen dritten SUV auf deren Architektur positionieren – technisch in derselben Kategorie, aber mit einer völlig anderen emotionalen Aufladung? Was die MMA-Architektur mitbringt, ist seit dem CLA bekannt. Ist es das, was auch ein moderner Mini-G benötigen würde?

• große Batterien für bis zu 600 km Reichweite
• 800-Volt-Technik
• schnelle Ladefähigkeit
• Heck- und Allradantrieb
• Leistungsstufen bis ca. 350 PS und über 500 Nm


Kurz gesagt: Die Technik ist da – sie müsste lediglich angepasst werden.

Überraschender Blick zurück: Der originale G war klein

Ein Blick auf die Ur-Version der Mercedes-Benz G-Klasse bringt eine überraschende Erkenntnis:
Der erste G war mit rund 4,50 m Länge (5-Türer, langer Radstand) und 1,70 m Breite erstaunlich kompakt. Erst spätere Generationen wuchsen deutlich in alle Richtungen. Genau hier setzt die Idee für eine neue G-Klasse an:
Ein technisch modernes Fahrzeug, das nah an die Proportionen des ursprünglichen G herankommt – und dabei eben (auch) elektrisch, effizient und alltagstauglich.

Mögliche Abmessungen des kommenden Mini-G auf MMA-Chassis
Aus den Überlegungen ergeben sich folgende Eckdaten:
• Länge: ca. 4,50–4,60 m
(kürzere Überhänge als beim CLA für bessere Böschungswinkel)
• Breite: ca. 1,80 m
• Höhe: ca. 1,75–1,77 m
(bewusst höher als GLA/GLB, aber deutlich niedriger als der große G)
• Radstand: ca. 2,70 m
(identisch zur MMA-Plattform – alles andere wäre wirtschaftlich nicht darstellbar)

Die höhere Karosserie im Vergleich zu GLA/GLB entsteht nicht nur aus Designgründen, sondern auch durch größere Räder, andere Federn und einen modifizierten Unterboden.


Mehr G-DNA – ohne echte Hardcore-Offroadtechnik

Niemand erwartet von einem Mini-G extreme Geländefähigkeiten. Und das ist auch gar nicht nötig: Denn selbst die Käufer der großen G-Klasse bewegen ihre Fahrzeuge zu über 90 % auf der Straße.

Daher würden moderate Anpassungen genügen:

• verstärkter Unterboden
• bessere Abdichtung
• etwas mehr Bodenfreiheit
• optionale Allradversion mit zwei E-Motoren
• Blinker AUF den Kotflügeln, (optionaler) Glasschutz für Blinker du Rücklichter

Heckantrieb für die Basisversion wäre ebenfalls denkbar – analog zu den CLA-Varianten.

Preisliche Einordnung: Die Hälfte vom G – nachvollziehbar und realistisch

Der große G startet heute bei rund 125.000 Euro, realistisch liegt der Durchschnittspreis eher bei 150.000 Euro, nach oben offen.

Überträgt man diese Logik auf den Mini-G, ergibt sich eine klare Rechnung:

• ca. 75.000 Euro Einstiegspreis

Das passt ins Bild:

• Ein leistungsstarker CLA liegt bereits bei rund 65.000 Euro
• SUVs sind traditionell etwas teurer
• der emotionale Mehrwert „G-Design" rechtfertigt den Aufpreis


Damit wäre der Mini-G deutlich günstiger als die G-Klasse, aber klar oberhalb eines normalen Kompakt-SUV positioniert.

Kein Jimny, kein Land Cruiser – ein echter Mercedes

Hier noch einmal in einem erwachseneren Farbton, der dem Baby-G auch gut steht.

Nach dem Erfolg des Suzuki Jimny liegt der Vergleich nahe. Doch technisch hat ein Mini-G damit nichts zu tun. Leiterrahmen, alte Plattformen und eingeschränkte Crashnormen sind mit einer modernen Elektroarchitektur schlicht nicht vereinbar.

Auch andere Hersteller könnten theoretisch ähnliche Konzepte umsetzen – etwa Toyota mit dem Toyota Land Cruiser im Kompaktformat. Doch Mercedes hätte mit der G-Historie ein Alleinstellungsmerkmal, das kein Wettbewerber kopieren kann.

Ein potenzieller Siegertyp
Ein Mini-G auf CLA-Basis wäre:
• technisch machbar
• wirtschaftlich sinnvoll
• emotional extrem stark mit perfekter Ansprache an das LeBENZgefühl
• problemlos in die Elektrifizierungsstrategie integrierbar

Alles spricht dafür, dass Mercedes-Benz mit einem solchen Modell einen echten Siegertypen im Portfolio platzieren könnte – einen modernen G für eine neue Generation. Ein Baby-G oder eine gClass wirkt nicht wie ein Marketing-Gag, sondern wie eine konsequente Weiterentwicklung einer der aktuell größten Ikonen der Marke.

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