"Eine neue Ära!" Nicht mehr aber auch nicht weniger hat die Teamleitung des Mercedes AMG Formel 1 Teams seinen Fans versprochen. Starke Worte, an denen sich das Team wird messen lassen müssen. Die Testtage in Bahrain liegen jetzt hinter uns und nicht nur wir fragen uns, können die Silberpfeile in der kommenden Saison ihr Versprechen einlösen?
Die Wintertestfahrten des Mercedes‑AMG Petronas Formula One Team in Bahrain sind beendet – und sie sind kein Wintermärchen, aber liefern Anlass für vorsichtigen Optimismus. Drei Tage auf dem Bahrain International Circuit gaben einen ersten Blick darauf, wie sich der neue W17 unter realen Bedingungen schlägt. Nicht nur lief das Programm weitgehend ohne größere Zwischenfälle, auch das Verhalten des Autos wirkt stabiler und berechenbarer als zuletzt – ein wichtiger Schritt nach den herausfordernden vergangenen Saisons.
Die Ingenieure konnten wertvolle Daten für Setup und Renntrimm sammeln, während sowohl George Russell als auch Kimi Antonelli dabei halfen, das Vertrauen in das neue Paket aufzubauen. Gerade dieses Vertrauen ist entscheidend: Der W17 soll nicht nur konkurrenzfähig sein, sondern die Basis für eine echte "neue Ära“ bilden – ein Anspruch, den das Team seinen Fans wortwörtlich versprochen hat.
Russell selbst äußerte sich während der Tests bemerkenswert realistisch und zugleich positiv über das Entwicklungsniveau: Er betonte, dass es noch zu früh sei, definitive Schlüsse über die Leistungsfähigkeit des Autos zu ziehen, zugleich aber deutlich machte, dass der Wagen agil und angenehm zu fahren sei und sich "vielversprechend“ anfühle. „Ich denke, es ist ein Schritt nach vorn und ich gebe Dingen immer gerne eine Chance“, sagte er in einem Interview über die neue Generation von Formel‑1‑Autos.
Für Mercedes‑Fans ist das ein wichtiges Signal: Kein vorschnelles Jubeln, aber ein klares Bekenntnis dazu, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht. Es geht in diesem Jahr darum, ein solides Fundament zu legen, auf dem man kontinuierlich aufbauen kann – statt nur kurzzeitig zu glänzen.
Natürlich steht Mercedes nicht allein da. Andere Top‑Teams haben ebenfalls starke Pakete präsentiert, und die konkrete Performance im direkten Vergleich wird erst beim Saisonauftakt wirklich sichtbar. Zudem bleibt ein Bereich, an dem man in Bahrain noch gearbeitet hat, ein Thema: die Starts. Russell räumte ein, dass das Team hier Verbesserungsbedarf sieht, und dass dies in der Saison entscheidende Zehntelsekunden kosten könnte.
Doch genau in solchen Details zeigt sich das Potential eines gut strukturierten Teams: Die Erkenntnisse aus Bahrain fließen unmittelbar in die weitere Vorbereitung ein – mit dem klaren Ziel, den Rückstand auf die Spitze konsequent zu verringern.
Jetzt richtet sich der Blick nach Melbourne, wo der W17 am 8. März 2026 beim ersten freien Training des Großen Preises von Australien wieder im Wettbewerb zu sehen sein wird. Der W17 wirkt wie ein Auto, das sich entwickeln lässt – und Entwicklung ist der Schlüssel, wenn man im Laufe einer langen Saison wieder Titelambitionen anmelden will.
Der Countdown läuft: Wenn der W17 im Albert Park über den Asphalt fliegt, beginnt die neue Ära, auf die das Team so lange hingearbeitet hat – und die die Fans mit so viel Spannung erwarten. Aber machen wir uns nichts vor: Die Fans erwarten mal wieder einen Titel - erst Recht in diesem Jubiläumsjahr.
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