Neuvorstellung: Mercedes-Benz GLE / GLS 2027

Mehr Präsenz bitte

Neuvorstellung: Mercedes-Benz GLE / GLS 2027: Mehr Präsenz bitte
Erstellt am 31. März 2026

Größer und imposanter als ein GLC, aber nicht so luxuriös wie ein GLS, musste der Mercedes GLE viele Bedürfnisse abdecken: Familienauto, Langstreckenfahrzeug, Zugfahrzeug, gelegentlicher Geländewagen und rollendes Aushängeschild für Mercedes-Technologie. Mit der jüngsten Überarbeitung hat sich an diesem Anspruch nichts geändert, doch GLE und GLS präsentieren sich digitaler, eleganter und selbstbewusster.


Auf den ersten Blick wirken die Designänderungen evolutionär, zielen aber eindeutig darauf ab, dem GLE eine stärkere Straßenpräsenz zu verleihen. Die neue Frontpartie wird von einem größeren Kühlergrill mit Chromumrandung, Konturbeleuchtung und – in ausgewählten Märkten – einem beleuchteten Zentralstern dominiert. Die Scheinwerfer weisen nun zwei horizontale Sternmotive auf, die dem Fahrzeug ein unverwechselbares Gesicht geben, während die Rückleuchten ein ähnliches Design aufgreifen. Es wirkt alles etwas theatralisch, aber das scheint durchaus beabsichtigt zu sein. Von Premium-SUVs wird heutzutage keine Diskretion mehr erwartet. Wer noch mehr Komfort, Präsenz und Platzangebot möchte, entscheidet sich für den GLS, der ebenfalls überarbeitet wurde.

Die wichtigsten Änderungen liegen unter der Karosserie. Mercedes gibt an, dass das Facelift rund 3.000 neue oder überarbeitete Komponenten umfasst, wobei der Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit auf den Antrieben liegt. Der Reihensechszylinder im Mercedes GLE / GLS 450 4matic leistet 280 kW / 381 PS leisten und einen kleinen Elektroschub in Höhe von maximal 17 kW / 23 PS bekommen, der für Boostfunktionen und in der Innenstadt gleichermaßen für Dynamik wie Effizienz sorgt.

Gerade für den US-Markt ist beim Mercedes GLS 580 4matic die Achtzylinderposition wichtig. Hier stehen nach S-Klasse-Vorbild 395 kW / 537 PS / 750 Nm sowie der vom kleineren Sechszylinder bekannte Elektroboost zur Verfügung. Ohne einen Diesel geht in der Klasse der edlen Crossover nichts und so schöpft der Sechszylinder-Selbstzünder aus drei Litern Hubraum wohl mindestens 210 kW / 286 PS. Für spezielle Märkte bleibt für den Mercedes GLE jedoch ein 190 kW / 258 PS starker Vierzylinder mit Zusatzverdichter im Angebot. Auch der GLE / GLS 450 profitiert von mehr Drehmoment, während der GLE 450e Plug-in-Hybrid mit seinem überarbeiteten Reihensechszylinder und einer elektrischen Reichweite von bis zu 106 Kilometern auf dem heutigen Markt besonders relevant erscheint. Dieselversionen sind weiterhin erhältlich, mit elektrisch beheizten Katalysatoren und einer Reihe von Detailverbesserungen, die Reibung reduzieren, Gewicht einsparen und die Effizienz steigern sollen.

Wie immer bei einem Mercedes-SUV spielt der Komfort eine zentrale Rolle. Zusätzliche Dämmung im Bereich der Motortrennwand und des Getriebetunnels verbessert den Akustikkomfort, während das 48-Volt-Mild-Hybrid-System für ein sanfteres Ansprechverhalten bei Start-Stopp-Automatik, Segelfunktion und Anfahrhilfe sorgt. Mercedes möchte, dass sich GLE und GLS nicht nur durch seine Materialien, sondern auch durch sein Fahrgefühl und die hervorragende Geräuschdämmung für die Insassen hochwertig anfühlt. Dieses Konzept setzt sich im Fahrwerk fort. E-Active Body Control bleibt das technische Highlight: Es steuert jedes Rad einzeln und analysiert die Fahrsituation 1.000mal pro Sekunde. Neuartig ist die cloudbasierte Dämpferregelung, die das Fahrwerk mithilfe von Car-to-X-Daten anderer Mercedes-Fahrzeuge vorausschauend auf Unebenheiten vorbereitet. Das mag zunächst etwas übertrieben klingen, doch genau das macht den Charme großer Mercedes-Luxuswagen seit jeher aus.

Im Innenraum präsentieren sich GLE und GLS als digitale Flaggschiffe. Der serienmäßige Superscreen erstreckt sich über das gesamte Armaturenbrett und besteht aus drei 12,3-Zoll-Displays unter einer Glasfläche. Das neue Betriebssystem MB.OS verspricht schnellere Verarbeitung, mehr Funktionen und regelmäßige Over-the-Air-Updates. Künstliche Intelligenz spielt ebenfalls eine deutlich größere Rolle: Der MBUX Virtual Assistant nutzt nun die Integration von Microsoft, Google und ChatGPT, um komplexere Interaktionen zu ermöglichen.

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